Aktuelles der Gebietsführung Vorarlberg

Aktivitäten 2019

Am 15.06.19 und am 31.08.19 werden wieder Übungstage angeboten. Begrenzung der aktiven Teilnehmer auf 12 Gespanne, wobei die Hunde welche die Gebrauchsprüfung in Vorarlberg ablegen, Priorität haben. Anmeldungen ausschließlich an die Gebietsführung Vorarlberg per mail unter oliver.burtscher@bracken.at. Anmeldeschluß ist jeweils eine Woche vor dem Übungstag

ANLAGEN- UND GEBRAUCHSPRÜFUNG 2019

Die Anlagen und Gebrauchsprüfung wird am 19. und 20.10.19 durchgeführt, wobei die Brackierprüfungen wie gewohnt vorgestaffelt stattfinden, genaue Ausschreibung wird im nächsten Brackenlaut bzw. auf der Homepage www.bracken.at veröffentlicht. Der Landesjagdhundetag an der Jägerschule in Hohenems findet am 04.05.19 statt. Abschließend wünsche ich allen, speziell der Gebietsführung Vorarlberg für 2019 gut Anblick, Weidmanns und Brackenheil.

Rückblick 2018

Traditionell traf sich die Gebietsführung Vorarlberg am Ende des Vereinsjahres zur Jahresabschlussbesprechung im Gasthof Stern in Vandans. Die gemeinsamen Tätigkeiten wie Übungstage, Landesjagdhundetag und speziell die Gebrauchsprüfungen wurden ausführlich thematisiert, genau analysiert sowie Optimierungsmöglichkeiten erarbeitet. Die Prüfungstage im Herbst waren sehr gut vorbereitet, auch die Durchführung funktionierte tadellos. Nach wie vor gibt es Problemfelder beim Brackieren. Dabei kommt man an einer Grundlegenden Thematik nicht vorbei, die sich jeder künftige Brackenführer einprägen sollte. Die laute Jagd ist in unseren Schlägen genetisch verankert, jedoch bedarf es der stetigen Förderung dieser Fähigkeiten. Um die Veranlagung zum Brackieren zu wecken, muss man den jungen Hund bereits in den ersten Lebensmonaten gezielt auf die Hasenspur bringen. Bracken sind gezüchtet um selbstständig zu arbeiten und diese Selbstständigkeit darf man ihnen nicht nehmen. Viele Hundeführer die vorher Hunderasse führten, welche auf Unterordnung gezüchtet wurden, kommen mit der eher lockeren Führung, die eine Bracke braucht, oft nicht zu recht. Zwingt man der Bracke die Unterordnung auf, verliert sie genau das was sie so erfolgreich macht, nämlich ihren ungeheuerlichen Jagdverstand. Eine Folgewirkung ist meistens, dass sich der Hund zu sehr an den Führer bindet und somit nicht richtig zum Suchen löst. Also kein Zwang und kein Druck. Die Schule vom Welpen bis zum jungen Hund und der jagdliche Erfolg schaffen den Meister, man braucht nur den Faktor Zeit und Geduld. Immer öfter hört man das Argument, man habe keine Möglichkeit zum Brackieren weil das Revier zu klein ist, weil zu viele Straßen das Revier queren oder schlicht kein Hasenbesatz vorhanden ist. Da stellt sich die Frage: „Habe ich vielleicht die falsche Rasse angeschafft?“ Es mag viele Gründe geben um eine Brandl oder Steirische Rauhaarbracke zu führen, Faktum bleibt: Das Brackieren auf Hase oder Fuchs ist und bleibt ein Pflichtfach bei jeder Gebrauchsprüfung.

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